Armin Hasselbächer

Hochplattenbahn zur Kampenwandbahn

Heute zeigt sich das Versagen von Euro Hike auf der ganzen Linie.

Ausgangspunkt der Tour ist die Bergstation der Hochplattenbahn. Um die letzte Bahn der Kampenwandbahn zu erreichen (17:00 Uhr) sollen wir den Bus um 8:20 Uhr nehmen. Vom Hotel zum Bus sind es 20 Min. zu Fuß. Frühstück gibt es im Gasthof erst ab 7:30. Bis wir unser Frühstück serviert bekommen ist es 7:55….

Somit können wir erst den nächsten Bus um 9:20 nehmen. Dieser Bus hält allerdings nicht an der Hochplattenbahn. Die Haltestelle ist mitten in der Landschaft. An der Haltestelle und im Ort gibt es keine Hinweise auf die Bahnstation. Das Hochglanzprospekt geht bei seiner Beschreibung von einem willkürlich gewählten Hotel aus, in dem wir eben nicht untergebracht waren. Freundlicher Weise besteht die Beschreibung in Abbiegen nach links und rechts aber nicht nach Straßennahmen. Somit verbringen wir viel Zeit, bis wir endlich den Weg zur Hochplattenbahn ( immerhin ca. 2,5 km ) gefunden haben.

Heute geht es ca. 730 m bergauf und ca. 230 m bergab, ohne die Höhenmeter mit den Bahnen.

Bis zur Piesendorfer Hochalm ist der Weg ein schöner breiter Wirtschaftsweg, nach der Alm geht es bald nur noch auf Pfaden weiter, die sehr viel Trittsicherheit fordern. Zum Glück hatten wir Wanderstöcke dabei, auf die wir uns immer wieder stützen mussten.

Kreuz der Kampenwand
Die Gedenkkapelle
Die Gedenkkapelle
Die Gedenkkapelle
Aufnahmen aus der Kampenwandbahn
Kirche in Aschau
Schloss Hohenaschau
Kampenwand vom Tal gesehen
Prien am Chiemsee
Chiemsee
Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt

Eine Wanderwoch geht zu Ende. Vom Veranstalter Euro Hike war ich persönlich sehr enttäuscht. Es gab viele Mängel bei der Organisation der Reise. Vieles hätte durch eine gute Kommunikation vermieden werden können. Allerdings gab es zwischen Euro Hike und den Wanderer die die Reise über einen Drittanbieter gebucht hatten keine Kommunikation. Die gewählten Unterkünfte waren alle gut bis sehr gut, die Gastgeber haben sich trotz oder wegen Corona sehr viel mühe mit den Gästen gegeben. Mir persönlich mussten bei dieser Wanderung zu viele Strecken mit öffentlichen Verkehrsmittel zurück gelegt werden. Ein Punkt auf den ich zukünftig im Voraus besser achten werde.