08.Tag, 24.04.2011 (Ostern), von Stans nach Flüeli-Ranft, ca. 17 km

Unsere heutige Tagesetappe führt uns von unserem Quartier auf dem Bauernhof (Oberdorf) nach Stans (451), von dort dann über Murmatt (620), St. Jakob (540), Maichäppeli (630), St. Antoni (710), St. Nikolausen (775) und Ranft (650) immer wieder rauf und runter nach Flüeli-Ranft (728).

Heute haben wir zum ersten Mail während unserer Pilgerreise verschlafen. Wir hatten unser Frühstück für 7:30 Uhr bestellt, um 8:00 Uhr hat uns dann der Vermieter geweckt und uns das Frühstück mit frisch gebackenen Brötchen und Blumen auf dem Tisch in seiner Küche serviert. Natürlich hat er uns auch an diesem Morgen wieder gut Unterhalten. Es war dann auch schon weit nach 10 Uhr als wir uns auf den Weg machten. Das Wetter ist nicht mehr ganz so schön wie die letzten Tage, der Himmel war Wolkenverhangen,  aber es ist trocken.

Vor der Gemeinde St. Jakob hatte jemand sein Holz sehr originell als Dorf aufgestapelt. In St. Jakob sind wir kurz nach dem Ostergottesdienst angekommen, es gab für die Gemeindemitglieder Häppchen und Getränke, wir wurden vom örtlichen Pfarrer herzlich eingeladen und in ein angeregtes Gespräch verwickelt. Im inneren der Kirche geb es neben dem Pilgerstempel ein Korb für die Pilger in dem es mehrere Äpfel und auch kleine Schokoladenriegel für den Pilger gab. Diese nette Geste haben wir in einigen Schweizer Kirchen neben den Pilgerstempel vorgefunden. Eine nette Geste der Kirchengemeinden. In der Kirche findet man einen Tel.-Nr. unter der den Pilgern eine Unterkunft vermittelt werden kann.

ch1-t8-28Das Pilger Stibli der Fam. Windlins bei Krems, hier wurde die Garage für eine Pilderrast mit Kalt- und Warmgetränken zur Selbstbedinung hergerichtet, ein kleine kalter Imbiss und etwas Kuchen wurden auch angeboten. Hier kann (sollte) man gut rasten.

Schöne Wegabschnitte vor St. Niklausen
Schöne Wegabschnitte vor St. Niklausen

 

 

Schöne Wegabschnitte vor St. Niklausen
Schöne Wegabschnitte vor St. Niklausen

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Am späten Nachmittag haben wir unter einem Baum eine kleine Rast mit einem “Nickerchen” gemacht. Beim wach werden sah ich in der Ferne … einen Engel?… Nein, es war wohl eine Schwester der Benediktinerinnen vom Kloster St. Niklaus von Flüe im Melchtal.

Nach dem wir den Ort St. Niklausen verlassen haben und ein Stück des Weges gegangen sind hat man von einer Anhöhe aus einen ersten Blick auf das imposante Jugendstil-Hotel Paxorama und die Kirche von Flüeli-Ranft. Ab hier geht es erst einmal wieder talwärts, wo ein kleiner Bach zu überquren ist um dann wieder bergan zu der Bruder Klaus Wallfahrt mit den beiden Kirchen und dem Bruder Klaus Haus zu gelangen. Weiter geht es, nach dem wir uns die Kirchen und die Unterkunft von Bruder Klaus in der oberen Kapelle angesehen haben, bergauf nach Flüeli-Ranft. Hier hatten wir uns die Jugendunterkunft Bruder Klaus als Unterkunft ausgesucht. Um diese zu erreichen mussten wir erst um das Paxorama-Hotel gehen. Leider wurde uns in der Unterkunft mitgeteilt, dass diese komplett von einer Jugendgruppe belegt war. Im weiteren Gespräch stellte sich dann heraus dass die Jugendlichen schon vorzeitig abgereist sind, die Zimmer aber noch nicht gereinigt waren. Zu unserem Glück sei aber eines der Betreuerzimmer frei und sauber. So bekamen wir für die Nacht doch noch eine Zimmer, sogar mit eigenem Bad allerdings ohne Frühstück.

Weiter geht es mit Tag 9.

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