07.Tag, 23.04.2011 (Samstag), von Brunnen nach Stans, ca. 23 km

Die heutige Tagesetappe geht von Brunnen über Treib, Volligen, Emmetten, Rütenen, Beckenried, Buochs Waltersberg, Engelsberger Aa in das 22,7 km entfernte Stans. An Höhe kommen wir heute auf 760 m ( Emmetten), alles in allem eine angenehme Strecke.

ch1-t7-16Kurz vor Emmetten bin ich fast über dieses Zelt gefallen und habe mich über die Unverschämtheit dieses Campers geärgert.

Einige Meter weiter fanden wir den Grund für das wilde Campen. Wir standen mitten in einer etwas größeren Gruppe von Soldaten, die hier wohl gerade eine Übung hatten…… Egal! grüssend sind wir unseres Weges, war ja nirgend eine Absperrung.

Von Emmetten ging es auf einer Strecke von ca. 2 km bergab auf das 440 m  am See gelegene Rütenen und weiter nach Beckenried.

An der St. Anna Kapelle haben wir eine kurze Rast eingelegt. Da kam ganz schnell ein Mann aus dem Nachbarhaus und hat uns Wasser und selbstgemachten Saft zur Erfrischung gebracht.

Auf relativ ebenen Wegen geht es über Buochs, Wallenberg und Engelberger Aa nach Stans. Wir haben uns für eine Unterkunft etwas außerhalb auf einem Bauernhof mit Schlafen im Stroh entschieden.

Die Unterkunft soll laut Outdoor nahe am Jakobsweg zu finden sein. Nach dem überqueren der Engelberger Aa soll es nach links gehen. Wir konnten keine entsprechendes Gebäude erkennen und so habe ich erst einmal auf dem Bauernhof angerufen. Der Besitch1-t7-42zer war sehr nett, hat mir den Weg gut beschrieben und wollte wissen mit wieviel Personen wir kommen. Als ich im sagte wir wären zu zweit sage er mir er hätte zu Ostern eine Überraschung für uns. Auf dem Hof angekommen wurden wir sehr nett empfangen. Da der Landwirt noch mitten in der Stallarbeit war bat er uns noch vor dem Haus Platz zu nehmen. Zur Erfrischung wurde uns frisches Quch1-t7-41ellwasser oder frische Milch angeboten. Das Wasser war echt lecker. Als Überraschung haben wir für die Nacht ein Doppelzimmer im Haus bekommen. Bevor wir das Zimmer bekamen haben wir uns im Hof eine Zeitlang mit dem Landwirt unterhalten, Leider ist in der direkten Umgebung des Hofes keine Gaststätte wir hätten noch einmal einige KM laufen müssen. Damit wir es einfacher hätten wurden uns zwei Fahrräder angeboten. Während des Gespräches kam ein weiterer Pilger, Axel den wir schon vorher einige Male getroffen hatten, auf dem Hof an. Auch für Ihn gab es im Haus noch ein Bett. Nur ein drittes Fahrrad stand nicht zur Verfügung, so gab uns der Hausherr kurzerhand sein Auto, reservierte uns einen Tisch im nahe gelegen Gasthof und schickte uns los. Nach dem Abendessen im Biergarten und der Rückfahrt haben wir uns noch recht lange angeregt mit dem Landwirt unterhalten. Es ging spät ins Bett.

Weiter geht es mit Tag 8.

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