06.Tag, 22.04.2011 (Karfreitag), von Einsiedeln nach Brunnen, ca. 25 km

Heute geht es von Einsiedeln mit dem Kloster (890 h m ) erst einmal bergauf nach Alpthal, Bruustchappeli auf 1.414 h m nach Haggenegg um danach wieder auf 660 h m hinunter nach Ried, über Schwyz und Ibach nach Brunnen (435 h m ) am Vierwaldstätter See zu kommen.

Auch heute Morgen klingelt der innere Wecker pünktlich um 7:00 Uhr nach einer ruhigen Nacht. Obwohl sehr nahe am Kloster waren Nachts keine Glocken zu hören oder wir waren so erschöpft um sie nicht zu hören. Um 7:30 gab es Frühstück und um 9:00 ging es bei milden 18° C auf den Weg. Zuerst noch einmal nach Einsiedeln, in die Klosterkirche um das Kloster herum und auch noch durch den Ort. In südlicher Richtung geht es erst einmal rech eben weiter zum nächsten Kloster, dem Benediktinerinnenkloster Au.

Wir gehen immer an der Au entlang durch Felder und queren die Weiler Trachslau und Eigen  entlang des kleinen und großen Mythen nach Alpthal.

Schon von weitem kann man durch das Bett der Au die Pfarrkirche St. Apollonia von Alpthal sehen. Direkt neben dieser  Kirche aus 1887 steht ein altes Schulhaus. Am Ende des lang gezogenen Ortes geht es jetzt steiler über Almen und durch Wälder zum 400 m höher gelegenen Pass. Kurz vor der Heggenegg finden wir eine kleine Alm-Berggaststätte, hier haben wir uns mit einer leckeren Kürbissuppe gestärkt. Etwas weiter Richtung Heggenegg-Pass passieren wir noch das Bruustchapelli aus 1779 und später eine große Schutzhütte.

Gleich hinter dem 1,414 hohen Heggenegg-Pass erreichen wir die Pilgerkapelle Heggenegg mit dem daneben stehenden Berggasthaus welches auch mit dem PKW erreicht werden kann. Wir gehen ohne eine weitere Einkehr weiter es folgen 900 Höhenmeter Abstieg bis nach Schwyz.

Nach ca. 2 Stunden Abstieg erreichen wir den Ort Schwyz, der der Schweiz den Namen gegeben hat. Im Ort ist einiges los, uns zieht es aber unserem Tagesziel entgegen und so geht es an einigen weiteren Kapellen vorbei weiter nach Brunnen.

Unser Tagesziel liegt in Brunnen, es ist das Haus Maria Theresia, das Gästehaus des Kloster Ingenbohl. Im Gästehaus stehen einige Mehrbettzimmer den Pilgern zur Verfügung. Die diensthabende Schwester erklärt uns, es würde getrennt nach Geschlecht belegt, in ruhigen Zeiten bekommen Paare aber ein eigenes Zimmer. Wir hatten Glück, waren wir noch zur Nebensaison unterwegs und hatten unser eigenes Mehrbettzimmer. Die Zimmer sind geräumig, die Betten bequem und die Aufnahme im Gästehaus sehr herzlich. Eine Reservierung ist ratsam.

Wir haben das Kloster kurz nach 18:00 Uhr bei schönem Wetter erreicht. Nach dem Bezug des Zimmers und der Abendtoilette ging es noch in den Ort zum Abendessen und einer kleinen Besichtigung. Erschöpft ging es ins Bett.

Seeufer Brunnen
Seeufer Brunnen

Weiter geht es am Tag 7.

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