3. Tag, 25.05.2010 von Äpfingen über Biberach nach Muttensweiler, ca. 23 km

Die Nacht haben wir bis 7:00 gut geschlafen, den Füssen geht es bis auf die Blase ganz gut. Morgentoilette, packen und frühstücken, um kurz nach 8 Uhr geht es weiter. Die Socken sind noch nicht ganz trocken, ich befestige sie an meinem Rucksack zum Trocknen. Wir verlassen Äpfingen, vorbei an dem alten Bahnhofsgebäude über eine Anhöhe.

Von hier hat man einen herrlichen Blick in das Umland, in der Ferne ist noch die Kirche von Schemmerberg zu erkennen. Es geht auf langen geraden Wegen durch einen Mischwald nach Laupertshausen. Auch hier steht der Besuch der örtlichen Kirche ( St. Pelagius und Jakobus)        auf dem Programm.

Weiter geht es auf breiten aber bequemen Feldwegen über Mettenberg nach Biberach an der Riß, hier kommen wir um 12:00 Uhr an. Der Turm der Stadtkirche ich schon zeitig zu erkennen. Durch das Ulmer Tor erreichen wir die Altstadt mit dem Marktplatz und der Stadtpfarrkirche. Wir schauen uns in der Altstadt die schönen Fachwerkhäuser an,   kommen zum Braugasthaus „Grüner Baum“, kehren ein und lassen uns im Biergarten verwöhnen. Unterwegs ist mir einer meiner Socken abhanden gekommen. Ich nutze ein kleines Sportgeschäft um mir  „R L Wandersocken“ zu kaufen.

Um 14 Uhr verlassen wir Biberach und wandern wieder auf Feldwegen und Dofstraßen über Reute, Grodt nach Muttensweiler, hier hatten wir im Gasthaus „Löwen“ ein Zimmer gebucht. Nach unserer Ankunft um 17 Uhr gönnen wir uns erst einmal im sonnigen Biergarten einen Radler bevor es dann in das gemütliche Zimmer geht um dort ausgiebig zu duschen und die wunden Füße zu pflegen, ist meine Blase am kleinen Zeh doch wieder um einiges größer geworden. Das Blasenpflaster meines Vertrauens taugt nichts. Natürlich machen wir noch einen Bummel durch den Ort und schauen uns nach dem Pilgerstempel um.

Das Abendessen nehmen wir im Gasthaus ein, wo sich inzwischen noch 3 weitere Pilger, ein katholischer Pfarrer welcher den Jakobsweg schon mehrfach gegangen ist und zwei junge Männer, eingefunden haben. Wir haben uns lange  bei einem Gläschen Wein über das Pilgern und den Weg unterhalten. Es wurde ein kurzweiliger Abend der aber doch um kurz vor 22 Uhr enden musste.

Weiter geht es mit Tag 4.

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